Darf ich vorstellen: Maike Reuter, WunderSchauspielerin!

Maike schützt sich gerne auf Fotos vor Spritzwasser, trinkt bei Interviews gerne einen Kaffee und hat dabei eine fantastische Ausstrahlung. Das passt ins Bild, denn Maike Reuter ist eine Schauspielerin und eine wundermenschlichste noch dazu.

Dabei fing ihre Geschichte mit dem an, was andere Schauspiel-Anwärter wohl Glückspiel nennen: Nur zehn Plätze gab es an der staatlichen Schauspielschule für Musik und Theater in Rostock und ungefähr 750 Bewerber. Maike musste kämpfen – singen, ein Bewerbungsgespräch führen und ganze vier Monologe vortragen. Das Ergebnis: Sie wurde an einer der wenigen staatlich renommierten Schulen in Deutschland angenommen und hat sich ihren Jungendtraum erfüllt.

» Du kannst jeder sein! Du kannst so viel ausprobieren.« 

Maike Reuter

Warum das Schauspielen für sie immer ein Traumberuf war, ist für sie klar: »Du kannst jeder sein! Du kannst so viel ausprobieren.«  Am liebsten möchte sie aber mal in einer Rolle so richtig „evil“ sein. Dass die Maike, die ich bei einem ruhigen Kaffeetrinken so herrlich sympathisch kennen gelernt habe, das spielen kann – daran habe ich keinen Zweifel. Schließlich hat sie schon im Kinofilm Der 8. Kontinent in der Hauptrolle mit einer Kampfszene überzeugt. Mit drei Leuten reiste sie beim Dreh um die Welt und wurde am Ende neben »Fuck you Goethe 2« mit einer Nominierung für den Jupiter Award belohnt.

Die rosarote Schauspielwiese hat man als Schauspieler dann aber doch nicht. »Der Beruf besteht einfach zu 90 Prozent aus Absagen«, sagt sie, lächelt und lässt sich nicht unterkriegen. Nebenjobs überbrücken Zeiten, wo sie nicht schauspielern kann und dann sind wieder Bewerbungen beim Theater oder Fernsehen erfolgreich. »Ich habe vieles in meinem Leben gemacht, aber bin immer wieder zurück zum Schauspielen gekommen. Es ist ein bisschen wie verliebt sein.«

» Es ist ein bisschen wie verliebt sein.« 

Maike Reuter

Ob Theater oder Fernsehen: Maike macht beides gerne. Wobei es für sie einige Unterschiede gibt: Beim Filmen geht es einfach technischer zu. Vor allem weil oft kurz hintereinander die gleiche Szene aus verschiedenen Perspektiven gedreht wird, muss man auf jede Veränderung achten. »Darum tue ich vor der Kamera manchmal nur so, als ob ich ein Glas weiter austrinke«, insidert sie.

Wer die WunderFrau erleben möchte, schaltet am besten bei der 18. Folge der Rentnercops im Januar den Fernseher ein, oder bewundert das Schauspieltalent bei Einstein ab dem 10. Januar.
Und zu guter letzt noch das passende Zitat dieses WunderMenschen: »Ein WunderMensch ist jemand, der Wunder sehen kann. Dann kann er selber auch Wunder erreichen.«
Ich sehe dein Wunder Maike, ich hoffe du auch!

Wundertolle Grüße

Anna

 

Titelbild: Maike Reuter mit Tom Beck bei den Dreharbeiten zu Einstein, Fotograf: Thomas Jahn

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