Modemanufaktur: Die Couture-Liebe der Fenja Ludwig 

»Jeder Mensch hat etwas, das er besonders gut kann und jeder hat auch einen lieben Kern in sich. Bei einigen ist es offensichtlich, bei anderen muss man das Talent erst noch hervorholen«, findet Fenja von der Modemanufaktur Ludwig, als wir über WunderMenschen sprechen.

Und was eben die liebe Fenja wundermenschlichst gut kann, ist für mich ganz offensichtlich, als ich in ihrer Modemanufaktur in der Kölner Innenstadt sitze: Goldene und schwarze Blouson Jacken mit einseitiger Schulterdrapierung, maßgenau geschneiderte Oberteile und ausgefallene Kleider füllen den Raum mit ganz viel Couture-Liebe aus. Gewöhnlichen Massentrends hinterher jagen? Davon hält Fenja nichts. Stattdessen lässt sie sich vom Disco Spirit der Endsiebziger inspirieren und zaubert neue wundertolle Sachen: »Ich mache das was ich schön finde«, sagt sie.


Ihren eigenen Stil verfolgt sie schon lange. Schon zu Schulzeiten war sie immer das Mädchen mit den etwas anderen Klamotten auf dem Schulhof, den selbsterdachten Kleidern auf der Party und die, die sich auch einfach mal von einem Punk zum Frack tragen inspirieren ließ. Mit 19 Jahren fing sie einen Schneiderlehre an, später überzeugte eine Freundin sie bei der Modeschule »Schloss Eller« vorzusprechen, wo sie erfolgreich angenommen wurde. Und nach dem Studium? Mietete sie sich mit einem anderen Designer in das Atelier in der Palmstraße ein und brachte gleich Modemagazine und Fernsehkameras mit auf den Laufsteg ihrer Eröffnungs-Modenschau.


Das klingt ganz schön nach einem Wunder, ist aber auch nicht immer so, wie Fenja offen sagt. Presserummel vergeht und »Mode ist immer in Bewegung«, das erfordert eben immer wieder Weiterentwicklung. Die Kämpferin hinter den schönen Kollektionen ist eben auch eine Facette dieser WunderFrau. Dass sie es wichtig findet immer weiterzumachen sagt sie und dass sie es liebt die Kleider nicht nur zu designen sondern auch zu nähen. Und schlussendlich behält sie ihr Wissen auch nicht nur für sich, sondern gibt es in ihren Schneiderkursen an jeden, der möchte, weiter. Sie ist eine Frau mit eigener Handschrift und ganz viel Handwerksliebe im Blut.

Und ihre Handschrift ist wohl das, was Fenja Ludwig und die Modemanufaktur seit 14 Jahren ausmacht. Diese Art von Handschrift, die ein Handwerk zu Meisterwerken und Design zu Couture de Cologne werden lässt.


»Wunder kann man auch mit Liebe übersetzten. Ein Wunder ist für mich, wenn man etwas mit Liebe macht.« – so wie die wundertolle Mode a là Modemanufaktur Ludwig, wie ich finde.

Grüße an euch WunderMenschen da draußen!

Anna

Fotograf Titelbild: Ralf Weber

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s