Das Denken der rosa Gedanken

Das mit dem Denken funktioniert doch so: Ruhe herrscht in unserem Kopf relativ selten, stattdessen denken und erdenken wir den Tag über ganz schön viel. Genau genommen 60.000 Gedanken schwirren täglich durch unseren Kopf, hat schon Die Zeit geschrieben. Und „Achte auf deine Gedanken“, das steht schon seit Jahrhunderten im Talmud.

Also alles nicht neu, alles kein Geheimnis und trotzdem –

Warum liegen wir Abends im Bett und bekommen den kleinen Rebellen in unserem Kopf nicht zum Schweigen, der uns nicht schlafen lassen will? Warum denken wir so oft an das Negative, obwohl wir ja auch positiv denken könnten?

Warum hört sich das so leicht an:

„Wir müssen ja sowieso denken. Warum dann nicht gleich positiv?“

Obwohl es doch eigentlich so schwer ist. Coach-Power-Frau Antje Heimsoeth hat da ein paar Erkenntnisse in  ihrer Erste-Hilfe-Box: Wieder mal ist die Kindheit nicht ganz unverdient der Südenbock des Negativ-Denkens und bockt ordentlich rum um uns die schönen Gedanken des Lebens zu vermiesen. Schlechte Noten, Ärger für dieses und jenes und viel zu schnell lernen wir, dass Fehler dieses ungute Gefühl von Zu-Wenig-Leistung hinterlassen. Unsere Kindergehirne werden zu schnell auf die negativen Dinge des Lebens programmiert.

Und dann? Dann glauben wir nicht an uns. Etwas, das eigentlich ziemlich gut war, erdenken wir als „Geht so“. Für Situationen, die noch gar nicht passiert sind, legen wir uns Negativ-Konzepte zu Recht. Wir zerbrechen uns den Kopf über das, was alles eventuell,gegebenenfalls  und vielleicht schief laufen könnte, statt uns auf die Chancen jedes Gesprächs, jeder Begegnung und jedes Tages zu konzentrieren. Und zum Abschluss, krönen wir die negativen Dinge des Tages Abends vorm Schlafen gehen um schlecht zu schlafen und unmotiviert in den neuen Tag zu starten.

Frau Heimsoeth sagt: Das kann man durch Training ändern. Ich finde, ich sollte jetzt damit anfangen – nicht Morgen. Und auch kommt hier nichts auf die überquellenden Liste der Neu-Jahres-Vorsätze. Nein ich denke jetzt positiver über alles was geht. Und ich rede positiver, über alles was geht.

Und wisst ihr was: Das wird nicht „Geht so“, das wird toll!

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“ 

Aus dem Talmud 


Das werden viele dieser rosa Gedanken, die mehr drauf haben als rosa. Sondern herlich realistisch und positiv motivierend sind! Wer von euch macht mit? 😁
Liebt euch ihr WunderMenschen!
Wundertolligst.

Anna

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s