Der DesignKünstler Sidrik Assala

Wenn er durch die Straßen von Bielefeld läuft, dann fällt er auf: Denn WunderDesigner Sidrik Assala designt nicht nur Mode, sondern beweist den Leuten in meiner Heimatstadt schließlich auch, wie man Sie zu tragen und zu lieben hat. Durchschnittsklamotten? Kommen bei ihm ganz sicher nicht unter die Nähmaschine, stattdessen macht er ganz wundertolle ausgefalle Mode für Männer und Frauen, die Haute Couture zwar schon sehr nahe kommt, aber trotzdem perfekt im Alltag tragbar ist. Dabei beweist er so viel Detailliebe, die ich persönlich nur selten gesehen habe. Mal rundet eine in mühevoller Handarbeit eingenähte Taschenuhr ein Sakko ab, mal besteht eine Jacke aus einer doppelten Kapuze oder aus gefühlt zehn verschiedenen Stoffarten, die immer wieder das Besondere seiner Kunst zum Vorschein bringen.

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„Ich lasse mich ein bisschen durch den schlechten Geschmack der Menschen inspirieren“, sagt er mir und inspiriert selber ganz wundermenschlichst schön die Bielefelder mit seinen Designs. Viele Leute werden bestimmt schon an seinem unscheinbaren Atelier A Chapeau in der Altstadt vorbei gelaufen sein. Doch diejenigen, die den Schritt in den Laden wagen, werden viel mehr zu staunen haben, als man es von außen erahnen kann.

So ging es mir zumindest, als ich dieses kleine Atelier betreten habe. An jedem einzelnen Kleidungstück merkt man es: Mode ist für Sidrik nicht nur ein Geschäft, nein – es ist eine Herzensangelegenheit. Und das schon irgendwie seit immer. Schon seit seiner Taufe mit acht Jahren war ihm seine Kleidung wichtig und mit 15 hat er schließlich angefangen einfach selber zu designen. Perfektioniert hat er sein Talent aber schließlich in den Ateliers von Paris. Nach seiner Arbeit in Frankfurt, hat ihn das Schicksal schließlich nach Bielefeld gezogen, wo er der Stadt nun den Stil schenkt, die ihr so lange gefehlt hat.

Jedes Teil entsteht in stundenlanger Handarbeit und hängt als Einzelstück auf dem Bügel bei A Chapeau. „Wenn ein Kleid weg ist, dann tut es mir manchmal sogar ein bisschen weh“, sagt Sidrik. Trotzdem ist er immer glücklich Menschen in ihrem Kleidungsstil beraten zu können und ihnen schöne Anziehsachen mit auf den Weg zu geben.

„Manchmal reicht schon ein besonderes Oberteil, um seinen Stil zu verbessern.“

Sidrik Assala

Und manchmal läuft er durch die Innenstadt und merkt, dass verschiedene Kleidungsstücke eines Bielefelders nicht zusammen passen. „Und dann komme ich in mein Atelier und bin verrückt.“ – Danke für diese Verrücktheit. Danke für diesen WunderMenschen.

Wundertolligst.

Anna

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